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Memory der Heimsuche |
Die eine ist mein künstlerisches Arbeiten, das sich meist eher
schlecht als recht ummünzen lässt, weil ich über die Jahre treuherzig
am "underground" haften bleibe. Die andere Schiene sind
teilzeit-betriebene Billiglohnjobs wie Taxifahren, Pferde trainieren,
Filmvorführen, Kurierdienste leisten, usw.
Diese Jobs werfen Jahr für Jahr weniger ab. Die Lebenskosten werden
fetter und fetter und verschlingen gierig das erstotterte Existenzminimum.
So
bin ich zwangsläufig auf extrem günstigen Wohn- und Atelierraum
angewiesen. Die Suche danach in der Stadt Zürich kommt der Suche
nach der Nadel im Heuhaufen gleich. Im Fachjargon heisst es: ich
bin als Working Poor gestrandet. Dazu gesellte sich
noch mein persönliches Unglück: seit 2004 bin ich aus einer langjährigen
ziemlich glückseligmachenden Beziehung entlassen. Als Folge davon
war und bin ich genötigt zu einem gewichtigen Teil mein Leben neu
in die Hand zu nehmen. Anfänglich steckte ich da ziemlich tief
im Unglück drin. Keine Wohnung mehr, keine Liebe und immer zu knappes
Geld. Die Krise total.
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